Montag, 6. Oktober 2014

Festival-Review: ARSCHCHOLIO, 04.-07. September 2014, Tützpatz


Wo soll ich anfangen?! Am besten am Anfang! Es ist Anfang September und das wiederum bedeutet, dass das erste September Wochenende strikt geblockt wird, für etwaige Unternehmungen, die nichts mit dem Ausdruck "Arschcholio" zu tun haben. Gesagt getan, kurz nach 15 Uhr am Donnerstag wurden die durch die unklimatisierte S-Bahn geschleppten Utensilien in dem vorgefahrenen Wagen verstaut und dann ging es ab gern Osten. Ein weekend voller Spaß, Freude und Fun lag vor uns (Preview) und niemand sollte uns aufhalten. Bei bestem Wetter wurde dann kurz noch in Altentreptow gestoppt, um vor allem den Biervorrat zu sichern, um darauffolgend zu merken, dass die Straße, die von dort eigentlich direkt nach Tützpatz führt, mal eben komplett weggerissen worden ist. Umleitungsschilder? Fehlanzeige! Nuja...mit modernster Satellitentechnik wurde dann doch ein Weg über Feld und Flur gefunden und wir landeten gegen 19:30 Uhr auf dem Sportplatz in Tützpatz. Schnell Zelt aufbauen und ein erstes Ankommensbier ballern, denn es sollte pünktlich losgehen mit den Bands.


Mittwoch, 27. August 2014

Festival-Preview: ARSCHCHOLIO, 04.-07. September 2014, Tützpatz


"FUCK YES"...so könnte man die Vorfreude beschreiben, die sich gerade in der Szene breit macht, die nächste Woche auf dem ARSCHCHOLIO wieder garnicht weiß wohin mit sich, bei der Menge an geilen Bands, Leuten und (ich rieche ihn schon) Pfeffi!

Wer sich unser letzts Preview und Review reinzieht, kann erahnen, was sich dort abspielt. Eine geballte Ladung an Punk/Crust, Brutal Death und Grindcore jeglicher Stile vermischt sich zu einem line-up, womit sich die campende Anhängerschaft gerne die Mundwinkel abtupft bevor der Nachtisch im pit serviert wird. Granaten wie SEMEN, ENTRAILS MASSACRE, fuckin' STOMA, 5 STABBED 4 CORPSES oder KORPSE werden uns in herrlichster Manier die Löffel langziehen. Auf zwei Bühnen heißt es wieder Vollgas und auch der Ticketpreis im VVK stand wieder bei läppischen 25 Euronen. Bier zum fairen Kurs, Lagerfeuerchillerei und ich hoffe wieder auf den Tischkicker...wat willste denn mehr, hmmm?!

Das wird ein wunderbarer Abriss! Wer nun noch kurzfristig Böcke hat, die/der checkt schnell die Internetseite (LINK) oder die facebookpage (LINK) for more details.

Also ich bin heiß wie Frittenfett und ich hoffe man sieht sich nächstes weekend im beschaulichen Tützpatz!

Cheerio Moddafackas!




Sonntag, 6. April 2014

Live-Review: EASTFRISIAN GORE FEST IX - 29.03.2014, Jugend- und Kulturzentrum Phönix, Moormerland


"Ost, Ost, Ostfriesland...Ost, Ost, Ostfriesland!". Dieser und andere Sätze sind mir schon beim Einstieg in den Zug in Hamburg in den Kopf gekommen. Denn zum nun mehr neunten Mal war für Ende März das heißgeliebte Eastfrisian Gore Fest der Szene angekündigt worden und dieser Termin wurde sicher in vielen Kalendern eingetragen, rot markiert und Glitzerwölkchen drum herum gemalt. Es gibt eigentlich nichts, was einem erneut schweinesteilen Abend im Weg stehen könnte und von daher ging es mit einer ordentlichen Ladung Spaß und der Vorfreude auf einen ordentlichen Schwung bekannte Gesichter zu sehen los und ich sollte (wiedermal) nicht enttäuscht werden.

Donnerstag, 27. März 2014

CD-Review: SLOWLY ROTTEN - "Human Misery"


Albumcover
Bandname: SLOWLY ROTTEN
Albumtitel: Human Misery
Gerne: Brutal Death/Slam
Veröffentlichung: 2013
Label: Rotten Roll Rex
Punkte: 9/10

Nach der Gründung im Jahr 2007 und einer Demo und zwei folgenden EPs, kommt nun unter neuem Label die erste full-length Scheibe der Knuppeltruppe SLOWLY ROTTEN aus dem beschaulichen Husum. Um die Mucke der Jungs adjektivisch zu verpacken...heavy, groove und schön guttural. Eine solide Mischung, die sie auch auf ihrem ersten Album vollends fröhnen.

Mittwoch, 12. Februar 2014

Album-Review: BEHEMOTH - "THE SATANIST"


Bandname: BEHEMOTH
Albumtitel: THE SATANIST
Genre: Extreme Metal
Veröffentlichung: 04.02.2014
Label: Nuclear Blast
Punkte: 10/10
 
>> "THE SATANIST" ist ein Manifest, in dem wir metaphorisch unsere Abneigung gegen die herrschende Ordnung zum Ausdruck bringen, die uns aufgrund kultureller und sozialer Bestimmungen aufgedrückt wurde. Die auf dem Album enthaltenen Sounds und Texte sind ein riesiger Phallus, welcher jegliches Tabu und Heiligkeit vergewaltigt. "THE SATANIST" ist ein Manifest eines denkenden und freien Menschen, eines Menschen, welcher in der Lage ist, Nein zu sagen und welcher den Mut hat, sich selbst von Grund auf zu definieren. Eines Menschen, der Eier hat, um eine eigene Welt auf den Ruinen der Alten zu erbauen…<<  Mit diesen Worten kündigt Adam NERGAL Darski im Video-Prolog das neue Album von BEHEMOTH an. Gedanken, die ihren Keim bereits während NERGALs Kampf gegen die Leukämie hatten. Eine Krankheit, die ihn in keinerlei Selbstmitleid brachte, sondern sich für ihn als persönlichen Kampf gegen den Exitus darstellte, bei dem er am Ende in triumphierend frevelhafter Manier als Sieger vom Feld ging. Wer sich mit diesem Album auseinandersetzt weiß, dass dieses von jemand erschaffen sein muss, der in den Abgrund blickte und sich dabei keinerlei religiöse Schwäche vor dem Tod erlaubte.

Samstag, 8. Februar 2014

CD-Review: SPLATTERED MERMAIDS - "Reforged in Gore"


Albumcover
Bandname: SPLATTERED  MERMAIDS
Albumtitel: Reforged in Gore
Gerne: Brutal Death
Veröffentlichung: 2013
Label: Morbid Generation Records
Punkte: 9/10

Das aus dem zumeist beschaulichen Schweden nicht nur bester Death Metal kommt, sondern auch eine volle Breitseite Brutal Death aus dem Land des Knäckebrot zimmern kann, beweisen SPLATTERED MERMAIDS mit ihrem nun zweiten Langspieler nach dem großartigen "Stench of Flesh" Album von 2008. So viel sei gesagt..."Reforged in Gore" braucht sich vor nichts verstecken.


Montag, 6. Januar 2014

MetalZone-SFA Jahresrückblick 2013




Liebe Stromgitarrenmusikleserschaft,

vorab erstmal ein frohes neues Jahr. Wir hoffen Ihr habt alle ordentlich die Korken knallen lassen und seid gut ins Jahr 2014 gestartet!

Wir haben uns nicht lumpen lassen, auch dieses Jahr wieder einen kleinen Rückblick auf das vergangene Jahr zu werfen. Was empfanden wir als großartig, was als nicht ganz so geil und was erhoffen wir uns von 2014! Hier also unser Rückblick 2013 mit einem kleinen Ausblick auf 2014:

Sonntag, 22. Dezember 2013

Album-Review: ANAGNORISIS - "BEYOND ALL LIGHT"

 
Bandname: ANAGNORISIS
Albumtitel: BEYOND ALL LIGHT
Genre: Black Metal
Veröffentlichung: 23.07.2013
Label: Eigenproduktion
Punkte: 10/10

Eine Entdeckung, das Wiedererkennen, ein Umschlagen von Unkenntnis in Erkenntnis - allesamt dramatische Handlungselemente, die in der Literatur unter dem griechischen Begriff der Anagnorisis verstanden werden. So kann auch ein Musikliebhaber als Protagonist in der hier behandelten Situation plötzlich das Bewusstsein erlangen, dass der komponierende Antagonist etwas erschuf, was ihm niemand, auf Grund seiner Herkunft und der damit einhergehenden kulturell behafteten Klischees, zutrauen würde. ANAGNORISIS nennt sich auch die Band aus Kentucky/Louisville/USA [vorher unbekannt oder auch verkannt], die für viele Black Metal Fans offenbar als eine Überraschung daherkommt [Erkennen der wahren psychologischen Identität]. Mit ihrem neuen Album stellen ANAGNORISIS Teile der für dieses Genre zuständigen Skandinavienabteilung in ihren Schatten und gewinnen damit eine absolute Handlungsrelevanz in der gesamten Metal-Szene [ein Umschlag von Unkenntnis in Kenntnis].

Freitag, 20. Dezember 2013

Live-Review: EASTFRISIAN GORE FEST VIII - 16.11.2013, Jugend- und Kulturzentrum Phönix, Moormerland


So ihr Nasen...wie in unserem Preview angekündigt haben wir die nicht unweite Reise ins ostfriesische Moormerland wiedermal angetreten und durften beobachten, wie sich das Phönix auf's neue in ein wahres Tollhaus verwandelte. Die nun mehr achte Ausgabe des Eastfrisian Gore Fest lud zum abgehen ein und das Billing las sich wiedermal wie ein who is who der Szene. Sechs Bands sollten allen Lümmel*innen an diesem Abend mal wieder gehörig die Ohren langziehen und auf dem Weg hielt auch keine übervolle Autobahn die ins Auto gequetschte Vorfreude auf. Beste Voraussetzung damit der Bauernhof an diesem Abend das fliegen lernt.

Freitag, 13. Dezember 2013

Live-Preview: "HELL OVER HAMMABURG" FESTIVAL - 01.03.2014, Markthalle & Marx, Hamburg


Und die Hölle ist wahrlich ihnen allen der verheißende Ort und wird bald am ersten Tage des Lenzmondes mit ihren Pforten sichtbar gemacht. HELL OVER HAMMABURG heißt das Festival, welches zum zweiten Male die Frevler in den dunklen Hinterhalt stößt. Fühlet die Berührung des Abgrundes, erscheint und werdet zu Wächtern der musikalischen Sündigkeit!
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